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Der um die Jahrhundertwende errichtete Stilaltbau in der Mariahilfer Straße 127 wurde durch die 3SI Immogroup rund 10 Monate umfassend revitalisiert.
Der Eingangsbereich wurde u.a. durch Stuck, neue Luster und roten Teppich samt Holzhandlauf optisch massiv aufgewertet.
Das während des 2. Weltkriegs beschädigte Haus am Anfang der Mariahilfer Straße wurde in den 1950ern schmucklos wiedererrichtet. © Otto Simoner/ÖNB (1958)
Die revitalisierte Fassadenverzierung auf der Bürgerspitalgasse-Seite lässt die einstige Gründerzeitpracht wieder einzigartig aufleben.
Durch die neu angebrachte Fassadenbeleuchtung erstrahlt die in einem zarten Beige gestrichene Fassade nun auch nachts.
An der vormals nahezu schmucklosen, gürtelseitig ausgerichteten Fassade wurde handgefertigter Stuck, Quaderungen und Lisenen neu angebracht sowie Balkongeländer im Stil Alt-Wien erneuert.

3SI Immogroup: Imposanter Neubeginn für geschichtsträchtigen Mariahilfer Prunkbau

19.04.2022

3SI Immogroup: Imposanter Neubeginn für geschichtsträchtigen Mariahilfer Prunkbau

Es ist ein wahrhaftiges Schmuckstück, das Eckzinshaus am Beginn der beliebten und belebten Mariahilfer Straße. Nach mehreren Monaten der umfangreichen und kostenintensiven Revitalisierung durch den Wiener Zinshausentwickler und Bauträger 3SI Immogroup erstrahlt der Stilaltbau so prachtvoll, wie zuletzt vor über 80 Jahren.

Abschluss umfangreicher Sanierungsarbeiten an bekanntem Mariahilfer Prachtaltbau

Der um die Jahrhundertwende errichtete Stilaltbau in der Mariahilfer Straße 127 wurde durch den Wiener Zinshausentwickler 3SI Immogroup 10 Monate umfassend revitalisiert – das Resultat ist beeindruckend.

„Dieser so auffällige und zentral gelegene Stilaltbau hat durch die Art und Weise, wie nach dem Krieg saniert wurde, viel von seinem ursprünglichen Charme eingebüßt“, erzählt Schmidt. Schon bei der Errichtung des Eck-Stilaltbaus um 1900 wurden die Fassadenseiten unterschiedlich ausgestaltet. Die zum Gürtel zeigende „Schauseite“ war ein Sinnbild für reichhaltige Fassadenverzierung. In Folge des 2. Weltkriegs kam es zu Beschädigungen am Gebäude. Die prunkvolle, gegliederte Fassade an der Gürtelseite wurde nach den Krieg nicht wieder instandgesetzt, die prägnanten, unterschiedlich großen Kuppeln entfernt.

Besonderes Hauptaugenmerk wurde dahingehend nun auf die Fassadensanierung und -rekonstruktion gelegt. Die nahezu schmucklose, gürtelseitig ausgerichtete Fassade wurde mit handgefertigtem Stuck umfangreich ergänzt und dadurch der anderen Fassadenseite optisch angepasst, Balkongeländer im Stil Alt-Wien erneuert, Quaderungen und Lisenen neu angebracht. Durch die neu angebrachte Fassadenbeleuchtung erstrahlt die in einem zarten Beige neu gestrichene Fassade nun auch nachts.

„Ich finde es aus städtebaulicher und architektonischer Sicht fantastisch, wie es uns gelungen ist, dem Haus eine Spur des ungemeinen Glanzes vergangener Zeiten zurückzugeben“, zeigt sich der Bauherr begeistert.

Maria Magdalena-Statue und roter Teppich: Umfangreiche Innen-Revitalisierung

Gemäß der Revitalisierungsphilosophie der 3SI Immogroup wurden neben der Fassade auch die Allgemeinbereiche einer stilvollen Rekonstruktion unterzogen. Im Eingangsbereich und Stiegenhaus wurden handgefertigter Stuck und prunkvolle Spiegel an bis dato kahlen Wänden angebracht, alte Holzfenster neu lackiert, in Wien produzierte Messingluster und Wandleuchten im Stil „Alt Wien“ montiert, Metalltüren mit Holvertäfelungen verkleidet und, dem neuen alten Charme des Hauses entsprechend, ein roter Teppich samt Holzhandlauf im Eingangsbereich angebracht. In einer kleinen Nische beim Lift steht seit einigen Tagen nun auch mit der Statue von Maria Magdalena die Namenspatronin des Bezirks. „Es sind solche vermeintlichen Kleinigkeiten, die uns bei Zinshaussanierungen am Herzen liegen und die doch das Gebäude bereichern“, so Schmidt, der das Haus bereits 2020 erworben hat.

Aufzüge, Phönix, Wirtschaftskrise: Ein Prachtbau voller Geschichten

„Die Geschichte dieser für Wienerinnen und Wiener aufgrund ihrer zentralen Lage Nähe Westbahnhof so bekannten Immobile ist ungemein spannend“, erzählt Michael Schmidt. Für die Erforschung der Historie wurde eigens eine spezialisierte Agentur beauftragt. „Wir lassen zu mehreren unserer Häuser Nachforschungen anstellen, bei diesem Haus war es mir ein ganz besonderes Anliegen, mehr über dessen Vergangenheit zu erfahren“, so Schmidt.

Der Immobilienentwickler Dr. Heinrich Klitsch ließ um die Jahrhundertwende vom damaligen Stadtbaumeister Leopold Roth zahlreiche Gründerzeithäuser in Wien errichten, darunter auch den Prachtbau an der Mariahilferstraße 127. 1914 wurde durch die im Haus ansässige Lebensversicherungsgesellschaft „Phönix“ ein elektrisch betriebener Aufzug eingebaut; die Errichtung von Aufzügen hatte erst rund um die Jahrhundertwende in Wien intensiv eingesetzt. „Der Phönix-Skandal 1936 löste ein politisches und wirtschaftliches Erdbeben aus“, erzählt Schmidt.

Die „Lebensversicherungs-Gesellschaft PHÖNIX“ entwickelte sich in der Zwischenkriegszeit zu einem international agierenden Versicherungsunternehmen, das in 23 Ländern der Welt aktiv war, zu seinen KundInnen zählten, neben rund 330.000 ÖsterreicherInnen, auch Mitglieder des Kaiserhauses. Nach dem Tod des schillernden Generaldirektors Wilhelm Berliner 1936 wurden Bilanzfälschungen immensen Ausmaßes offenkundig, die Versicherung ging in Konkurs, 1.300 Angestellte verloren ihren Arbeitsplatz, mehrere Selbstmorde unter Beamten und Journalisten folgten, die ruchbar gewordene Bestechung von Beamten und PolitikerInnen korrumpierte das Ansehen der Politik zusätzlich.

„Ich war fasziniert, als ich die Rechercheergebnisse zu diesem eindrucksvollen Haus las. Das ist es, was ich an den Wiener Altbauten so liebe – hinter jeder Mauer, hinter jedem Ziegel, steckt eine eigene, erzählenswerte Geschichte“, resümiert Michael Schmidt.

Die im Besitz der 3SI Immogroup befindliche und gänzlich vermietete Immobilie in der Mariahilferstraße 127 wird von dem Wiener Immobilienentwickler langfristig in Bestand gehalten.

Credit Fotos 2022: © 3SI Immogroup | MW-Architekturfotografie
Credit Foto 1958: © Otto Simoner/ÖNB

 

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