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So berechnen Profis den Wert eines Zinshauses

Die Zinshauspreise sind so hoch, wie noch nie. Wer überlegt, sein Zinshaus zu verkaufen, findet derzeit die idealen Bedingungen am Markt vor. Doch wissen Sie, wie viel Ihr Zinshaus wert ist? Erfahren Sie hier, wie die Zinshausexperten der 3SI den Wert berechnen und welche Faktoren den Preis für Ihr Zinshaus beeinflussen.

In Summe sind die Preise für Zinshäuser in den letzten zehn Jahren in Wien um über 100 Prozent gestiegen. Der Zenit dürfte allerdings bald erreicht sein, das wird nicht zuletzt dadurch bestätigt, dass auch die Zahl der Verkäufe zurückgeht.

 

Wer also überlegt sein Zinshaus zu verkaufen, sollte sich vorher über den Wert des Hauses informieren. Denn nicht zuletzt durch den rasanten Preisanstieg in den letzten Jahren kursieren aktuell die unterschiedlichsten Preise am Wiener Zinshausmarkt.

 

SO KALKULIEREN PROFIS EIN ZINSHAUS

Um dem Wert Ihres Zinshauses zu ermitteln, zerlegt die 3SI Immogroup dieses gedanklich in seine Bestandsteile, sprich man sieht sich die einzelnen Wohnungen des Hauses an. Im Grunde genommen, werden diese in drei Gruppen unterteilt, die als Parameter in die Kalkulation einfließen: Wie groß ist der Anteil der unbefristeten Wohnungen in Quadratmetern, wie groß ist der Anteil der befristeten und leeren Wohnungen in Quadratmetern. Aufgrund des aktuellen strengen Mietrechts in Österreich ist eine Wohnung am meisten Wert, wenn sie leer ist. Ein weiterer wichtiger Aspekt zur Berechnung des Gesamtwerts des Hauses ist das mögliche Ausbaupotenzial des Dachgeschoßes, gerechnet auf die maximal erzielbare Wohnnutzfläche.

 

Diese Parameter sind je nach Bezirk, Zustand und Gegend unterschiedlich gewichtet und werden laufend dem Markt angepasst. Denn auch die Lage eines Zinshauses innerhalb eines Bezirkes hat Einfluss auf die Berechnung. Hier zählen beispielsweise Kriterien, wie eine gute öffentliche Verkehrsanbindung, eine Lage innerhalb oder außerhalb des Gürtels, eine gute Infrastruktur und vieles mehr.

 

Auf Basis dieser Parameter und ausgehend von einer notwendigen Rendite von zumindest 3 Prozent ergeben sich daraus folgende Preisspannen:

 

Anteil der unbefristeten Wohnungen: 800 bis 2.500 Euro/m²
Anteil der leeren oder befristeten Wohnungen: 2.000 bis 5.000 Euro/m²
Dachbodenpotenzial: 800 bis 1.500 Euro/m²

 

Im Anschluss werden diese Einzelrechnungen addiert und ergeben somit den maximalen Verkaufspreis für Ihr Zinshaus. Der tatsächliche bezahlbare Preis hängt allerdings noch von weiteren Faktoren ab.

 

Demzufolge müssen die anfallenden Nebenkosten und vor allem der Sanierungsaufwand, der je nach Zustand des Hauses zwischen 1.500 und 2.500 Euro pro Quadratmeter ausmachen kann, berücksichtigt werden.

 

Der Weg zum tatsächlichen Wert eines Zinshauses kann jedoch immer nur über eine persönliche Begehung führen.

Sie sind Zinshausbesitzer und überlegen Ihr Zinshaus zu verkaufen? Erfahren Sie in unserem Immobilienblog mehr Details über die Hintergründe der Preisentwicklung am Zinshausmarkt und wie man die Immobilienertragssteuer berechnet.